Hallo 🙂 Hier möchte ich dir gerne ein bisschen von mir und meinem Weg erzählen…

Ich bin Maria, 34 und wohne in Baden-Württemberg. Ich bin seit 2005 examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und habe meinen Beruf gern und aus dem Herzen heraus gemacht. Empathie, Wertschätzung und ein sozialer/gleichwertiger Umgang miteinander waren mir schon immer wichtig. Ich lese gern, liebe Schokolade und Cappuccino, bin gern draußen in der Natur mit meiner Familie, mag Kerzenschein, Weihnachtsstimmung, Sonnenuntergänge, warme Sommerabende, das rauschen von Wellen, Musik, Herbstblätterrascheln, rodeln, Meditation, den Duft von frisch gemähten Gras, Frühlingszauber und vieles, vieles mehr….zusammen mit meinen Kindern habe ich wieder gelernt kleine Dinge zu schätzen und mich an ihnen zu erfreuen.

Geboren bin ich 1983 im Kreis Oberhavel (Brandenburg) und habe dort auch die ersten 6 Lebensjahre verbracht. Meine Eltern sind dann mit Sack und Pack im Auto 1989 mit uns drei  Mädels hierher gezogen – Sie wollten raus aus dem System der damaligen DDR und ein „besseres“ Leben leben. Für sich und für uns. Unterbewusst hat mich das System der DDR wahrscheinlich stark geprägt – natürlich auch die Erziehung meiner Eltern, gerade in den frühen Kindheitsjahren passiert so viel… Und ich habe lange Zeit daran geglaubt, dass all das was ich sehe und höre von Menschen die „über mir“ stehen richtig ist (so war mein Gefühl – heute sehe ich mich meistens in einer gleichwertigen Gemeinschaft), man Dinge eben so macht – weil man sie immer so gemacht hat  und es nichts zu hinterfragen gibt. Ich war ein schüchternes, in sich gekehrtes Sandwichmädchen und war ganz froh wenn mich niemand fremdes ansprach. Aber es gab noch einen anderen Teil in mir. Ich wusste von irgendwoher, dass das System in dem ich lebe nicht richtig für mich ist, dass das nicht alles sein kann. Das es noch mehr für mich geben muss und das die Macht- und Gewaltvollen Hierarchien die überall Normalität sind, uns und unserer Erde nicht gut tun. Spirituell veranlagt war ich wohl schon immer…

Mit der Beziehung zu meinem Mann (mit dem ich übrigens seit der Grundschulzeit befreundet bin und ihm erst viele viele Jahre später meine Liebe schenkte 😉 (mittlerweile sind wir wunderbare 11 Jahre verheiratet ) veränderte sich dann etwas…Kommunikation in erster Linie, Einsichten über Beziehungen, alternative Sicht- und Handlungsweisen zu entwickeln, mein Blick auf mich selbst.

2009 kam unser erster Sohn auf die Welt und ich habe mich ganz an das gehalten was ich gelernt hatte – über Kinder, über Erziehung, mein Verhalten und und und… Ich war so glücklich über dieses gesunde, muntere kleine Kerlchen und wunderte mich immer mehr über meine Verhaltensweisen, wenn etwas nicht so lief wie ich es wollte. Ich wusste nicht warum das so war, aber ich wusste das ich etwas ändern wollte. Ich musste für mich nach Alternativen suchen im Umgang mit meinem kleinen Baby. Und so geschah langsam und Schritt für Schritt in mir eine Transformation. In der Beziehung zu meinem Sohn, aber auch zu meinem Mann und zu mir.

2012 kam dann unser „kleiner“ auf die Welt und er genoss schon sichtlich eine Bindungs- und Bedürfnisorientiertere Beziehung zu uns. Ich beschäftigte mich zunehmend mehr mit Alternativen zur  herkömmlichen Erziehung, fing mit Yoga an und öffnete meine Augen aber auch für andere Systeme (Politik, Bildung, Ernährung, Gesundheit) und stellte fest, dass es da ja noch so viel mehr gab. Und das es mehr Menschen gab die ähnlich dachten/fühlten…Mit jedem Artikel, jedem Video, jedem Online-kongress, jedem Buch lernte ich mehr und mehr dazu. Und in mir geschah etwas. Ich fing an zu wachsen, ich öffnete mein Herz und ließ zu, zu erkennen wer ich bin (dieser Prozess ist natürlich nicht abgeschlossen, wer weiß ob er das je sein wird?), warum ich in verschiedenen Situationen so und so handelte und wie ich aus kritischen Situationen aussteigen konnte bzw. negative Gefühle in mir zu transformieren, so dass ich niemanden verletze durch Worte oder Handlungen. Geholfen haben mir dabei sehr die Achtsamkeitspraxis und die Gewaltfreie Kommunikation.

Ich habe gelernt Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, meine Bedürfnisse zu erkennen, Achtsam mit mir und anderen umzugehen und das alles, weil mir letztendlich meine Familie die Augen geöffnet hat. Ich weiß das nicht jeder Tag gleich „gut“ läuft und ich weiß das man immer wieder in alte Gedanken-/Verhaltensmuster fällt…aber ich weiß auch, dass diese Stolpersteine Lernprozesse für mich/uns bedeuten und wir gemeinsam daran wachsen.

Ich bin zutiefst Dankbar für meine wundervolle, einzigartige Familie und alle Lernprozesse die wir gemeinsam durchschreiten und ich bin mir sicher das unsere Welt nur davon profitieren wird, wenn wir achtsam sind und wahre Liebe in uns tragen und nach außen geben ♥ Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten und du bist herzlich eingeladen mir zu folgen!